Was Hormone, Aussehen und Nüsse miteinander zu tun haben

Walnuss

Video-Interview mit der Schweizerin Audrey Sourroubille Arnold, einer Expertin für Hormone und den weiblichen Körper

Wer lieber liest, hier der Textauszug aus dem Video:

Miriam Betancourt: Hallo an alle hier bei Kräuterpracht, heute zum ersten Mal auf Englisch und zum ersten Mal habe ich einen Gast dabei. Mein Gast ist Audrey aus der Schweiz.

Audrey Sourroubille Arnold: Hi Miriam. Ich freue mich sehr, hier mit Dir auf Kräuterpracht heute zu sein.

Miriam Betancourt: So, bitte stelle Dich vor und sage, was Du machst.

Audrey Sourroubille Arnold: So, mein voller Name ist Französisch und lautet Audrey Sourroubille Arnold. Wie Du sagtest, lebe ich in der Schweiz. Ich bin eine zertifizierte Ernährungsberaterin für Frauen, Autorin und Sprecherin, ein Coach und Mentor für Mompreneurs, also für Mütter, die auch ein Unternehmen haben.

Hormone und Aussehen

Miriam Betancourt: Was ich von Dir weiß, ist, dass Du viel mit Frauen und ihren Hormonen arbeitest. Und dann haben wir uns darüber unterhalten, was Hormone mit Schönheitspflege zu tun haben.

Audrey Sourroubille Arnold: Von dem Moment an, in dem wir geboren werden, bis wir sterben, sind Hormone chemische Nachrichtenüberbringer in unserem Körper, die Nachrichten zu unseren verschiedenen Zellen schicken, auch zu unserer Haut, auch zu unseren Haaren. Alle Haare, die wir an unserem Körper haben. Und zu unseren Organen. Und unsere Organe sind beteiligt an Entgiftung und Zellerneuerung, während wir altern. Und deswegen habe Hormone viel mit Schönheit zu tun. Sie haben Einfluss darauf, wie Du aussiehst und wie Du Dich fühlst. Und wie Du Dich fühlst, hat viel damit zu tun, wie Du aussiehst.

Miriam Betancourt: Wie bist Du dazu gekommen, Dich auf das Thema Hormone zu konzentrieren? Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Audrey Sourroubille Arnold: Es fing an mit meiner eigenen Erfahrung. Ich bekam 2011 die Diagnose Endometriose. Und wenn ich sage, dass ich die Diagnose bekommen habe, heißt dass, dass ich viele Jahre vorher… Im Durchschnitt braucht es zehn bis 15 Jahre für eine Frau mit Endometriose, um die Diagnose zu erhalten. Ich bin zu meinem Doktor gegangen und habe ihm gesagt, dass ich viel Schmerzen habe, wenn ich menstruiere und manchmal sogar, wenn ich nicht menstruiere. Und mir wurde gesagt: Machen Sie sich keine Sorgen. Das ist ganz normales PMS (prämenstruelles Syndrom). Versuchen Sie es mit Schmerzmitteln und es wird weggehen. Das hat aber nicht wirklich funktioniert, bis ich die Diagnose Endometriose bekommen habe. Um eine lange Geschichte kurz zu machen, nach einer Operation, Hormonbehandlungen, die nicht funktionierten, und nachdem ich herausgefunden hatte, das Schmerzmittel nicht helfen, kam ich zu dem Punkt verstehen zu wollen, wie mein Körper funktioniert, um eine Lösung zu finden, die mir half den Schmerz loszuwerden. Und das war der Zeitpunkt, als ich die Hormone entdeckte.

Zunächst dachte ich: ach Hormone, das interessiert mich nicht. Ich bin nicht in der Menopause. Das sagen auch viele Frauen, die zu mir kommen und mit denen ich arbeite. Sie sagen: Hormone interessieren mich nicht. Wir sind noch nicht in diesem Alter. Und was ich entdeckt habe: Ja, wir sind immer in dem Alter, in dem Hormone einen Effekt auf uns haben und dann fingen sie an mich zu interessieren. Als ich mich dem Thema annahm, wie wir unsere Hormone beeinflussen können, hat mich die Leidenschaft gepackt, diese Informationen zu teilen. Und was wir als Frauen tun können, um unsere Hormone zu verstehen und sie auszubalancieren, um sich besser zu fühlen und besser auszusehen.

Miriam Betancourt:  Und man kann wirklich etwas dafür tun. Wir sehen nun die Bilder hinten, Du hast zwei Söhne, die Zwillinge sind. Sie sind noch sehr klein. Was kann Ernährung bewirken, um Hormone in die Balance zu bekommen?

Audrey Sourroubille Arnold: Ernährung – wenn Du Deine Hormone anschaust, siehst Du, dass Sie während des ganzen Zykluses in Bewegung sind, aber auch während Deines ganzen Lebens. Und spezielle Nahrungsmittel sind auch chemische Substanzen, die dabei helfen, bestimmte Hormone zu bestimmten Zeiten zu produzieren.

Wenn Du weißt, welche Hormone Du unterstützen möchtest, dann kannst Du Dir die Nahrungsmittel anschauen, die das besondere Hormon unterstützen. Zum Beispiel: Wenn Du in der prämenstruellen Phase bist, willst Du Deinen Körper und Deine Organe mit bestimmten Fettsäuren unterstützen, weil sie Dir Energie geben, die Dein Körper nutzt, um Progesteron zu erhöhen. Progesteron nimmt mit der Zeit ab, Progesteron ist aber ein anti-depressiv wirkendes Hormon. Wenn wir also Fettsäuren zu uns nehmen, fühlt man sich besser. Das ist nur ein Beispiel. Fettsäuren sind im fetten Fisch, in Nüssen. Alles, was Fettsäuren enthält.

Was für den einen gut ist, ist für den anderen Gift

Miriam Betancourt: Und dann musst Du Dich also anschauen und herausfinden, was gut für Dich ist. Da ist keine allgemeingültige Empfehlung für jeden?

Audrey Sourroubille Arnold: Genau, das ist korrekt. Ein Sprichwort … Eine Sache muss man im Kopf behalten: Das Nahrungsmittel, was für die eine Person gut ist, ist für die andere Person Gift. Also muss man verstehen, welche Nahrungsmittel gut für einen sind und welche nicht. Das bedeutet, man muss sich bewusst sein: Wie fühle ich mich, wenn ich ein bestimmtes Nahrungsmittel esse? Und wenn man dann tiefer einsteigen möchte, kann man Tests auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten machen oder einen DNA-Test. Für dieses Thema habe ich angefangen, mich im vergangenen Jahr zu interessieren.

Als ich anfing das mit meinen Kunden zu nutzen, war es sehr interessant zu sehen. Wenn man sich manchmal komisch fühlt, wenn man etwas ist, findet man Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder in der DNA: Und dann versteht man, warum man sich auf eine bestimmte Art und Weise gefühlt hat, wenn man etwas isst. Wenn man sonst keine Symptome hat. Es hat damit zu tun, wie deine genetische Grundausstattung aussieht.

Miriam Betancourt: Danke Dir für einen ersten Einblick, in was Du tust. Ich schreibe hier noch den Link (www.lotuspowerhealth.com) zu dem Video, so dass jeder sehen kann, was du tust. Und noch einmal vielen Dank, Audrey. Und habe viel Spaß mit Deinen Zwillingen.

Audrey Sourroubille Arnold: Danke, Miriam, dass ich hier sein konnte.

Miriam Betancourt: Danke Audrey.

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